Faustus Eberle – Vettel reiht einen Rekord an den nächsten

Faustus Eberle berichtet über Sebastian Vettel und die Traumsaison 2011

Er ist zweifacher WM-Sieger und ein gefeierter Champion – Sebastian Vettel, der sich mit der diesjährigen Saison alle Ehre und einen ganz besonderen Namen in der Geschichte der Formel 1 gemacht. Aber wohl zurecht. Denn wenn der smarte Red-Bull-Pilot Auto fährt, sieht es für das Publikum aus, als gäbe es auf der ganzen Welt nichts Leichteres. Im Rennwagen ist der gebürtige Heppenheimer in seinem Element.

Schon seit seinem ersten Rennen fährt er großspurig auf der Straße des Erfolgs und sackt einen Rekord nach dem anderen ein. Das hat er nicht zuletzt in der 15. Pole Position des Jahres bewiesen, als der 24-Jährige in Sao Paulo beim Großen Preis von Brasilien den seit 19 Jahren nicht mehr gebrochenen Rekord des Briten Nigel Mansell (14 Poles in 16 Rennen im Jahr 1992) auf seinen Namen überschrieb. Mit großem Respekt vor Letzerem sagte Vettel, dass ihm vor allem dieser Sieg eine „pure Freude“ bereitet habe, ihn „unendlich stolz“ mache und  im Allgemeinen „sehr emotional“ für ihn war.

Bis jetzt verpasste Vettel in diesem Jahr nur beim Heimrennen in Deutschland die Pole-Position. Bei dieser anhaltenden Erfolgsserie und Traumsaison ist jedoch davon auszugehen, dass er auch diese Pole-Position in naher Zukunft noch inne haben wird. Nicht nur 2012, auch die Formel-1-Geschichtsschreibung wartet gespannt. Außerdem ist Vettels großes Vorbild, Michael Schumacher, noch längst nicht in allen Statistiken geschlagen. Faustus Eberle wird auch im neuen Jahr für Sie berichten.

Faustus Eberle – Alesi will in Indianapolis starten

Faustus Eberle - IndyCar

Bild: Fotolia.de

Trotz des tragischen Unfalltods von Dan Wheldon am Sonntagabend in Las Vegas, hat sich der 47 Jahre alte Jean Alesi entschieden in der Saison 2012 beim IndyCar ein zusteigen. Faustus Eberle, großer Fan des Rennsports begrüßt diese Entscheidung. Sein Debüt wird er beim Indy 500 geben. Der Franzose möchte unbedingt an seinen Plänen festhalten auch auf dem Oval in die vordersten Ränge zu fahren. Alesi schließt es aus, dass sich ein Unglück wie das in Las Vegas in Indianapolis wiederholen könne. Zum einen sei die Strecke viel sicherer zum anderen werden die Kurven in Indianapolis bis auf eine Ausnahme nicht mit Vollgas durch fahren. Der ehemalige Formel-1-Pilot hat sich außerdem bei seinem Chassishersteller Dallara über die Sicherheitsstandards beim IndyCarrennen informiert.

IndyCarRennen sind Motorsportveranstaltungen in den USA. Sie gelten dort als Ersatz für die Formel-1 dies ist auch der Grund dafür, dass nur sehr unregelmäßig Formel-1-Rennen in den USA stattfinden. Erfolgreiche US-Formel-1-Piloten gab es schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Anders als bei der Formel-1 fertigen hier nicht die Rennteams selbst ihre Fahrzeuge sondern bestellen Chassis und Motor bei einem Drittanbieter. Dies hatte zur Folge, dass es aktuell ein Einheitschassis und einen Einheitsmotor gibt. Die Teams entwickeln jedoch diese Chassis in Eigenregie weiter. Beim IndyCar gibt es Oval und Rundkurse, wobei es bei ersteren ganz besonders auf das Setup des Wagens und den Mut des Fahrers ankommt, sich zum Beispiel bei 300km/h durch engste Lücken zu quetschen, kann beim Rundkurs das Können des Piloten manche Konstruktionsschwächen des Fahrzeugs ausgleichen.

IndyCar Rennen haben eine deutlich erhöhte Zahl an Verletzten im Vergleich zu ähnlich gelagerten Veranstaltungen, dies und die Tatsache, dass es im Rennbetrieb bisher schon vier Tote gab, Am 17. Mai 1996 verstarb Scott Brayton, am 22. Oktober 2003 Tony Renna, am 26. März 2006 Paul Dana und am 16. Oktober 2011 Dan Wheldon. Sorgte dafür, dass diese Veranstaltungen zeitweise heftig diskutiert wurden.